Sonntags-Gespräch mit der Initiative Brunscheid

Interessanter Austausch bei bestem Ausblick und fantastischem Wetter.

Nach zwei Wanderungen im vergangenen Jahr bin ich froh und dankbar über den direkten Austausch und die offene Kommunikation. Es ist gut, wenn Betroffene – so wie die Initiative „Pro Brunscheider Höhen“ ihre Bedenken und ihre Kritik sachlich vortragen und den Dialog suchen.

Es ist vor allem wichtig, Industriebrachen zu reaktivieren, um keine neuen Flächen zu verbrauchen.
Neue Gewerbeflächen, die wir gemäß eines vorliegenden Gutachtens brauchen, sollten nachhaltig gestaltet sein (geringer Versiegelung, nachhaltige Bauweise, wenig Flächenverbrauch durch zentrale Parkmöglichkeit, dazu eine KiTa, Nahversorgungsmöglichkeiten, …).

Jeder neue Flächenverbrauch muss wirtschaftlich und ökologisch – unter Berücksichtigung aller möglichen Alternativen – zu vertreten sein.

In einem ergebnisoffenen Prozess, der zu erheblichen Veränderungen im Leben von Menschen führen kann, ist eine Sache vor allem wichtig: Im offenen, wertschätzenden Gespräch zu sein.
Dafür möchte ich mich bei allen Interessierten für den Austausch, den Kaffee, das Wasser und den leckeren Kuchen gestern von ganzem Herzen bedanken. Und für viele weitere Fragen und Anregungen über dieses Thema hinaus.

Weitere Informationen der Initiative „Pro Brunscheider Höhen“ mit vielen der vorgetragenen Argumente: https://www.pro-brunscheid.de

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„Strategische Stadtentwicklung“ wirksam gestalten?

Immer wieder ein Bestandteil der Diskussionen sind die Leerstände in unserer Innenstadt. Der Austausch mit vielen Gesprächspartnern ergibt dabei ein klares Bild:

  • Jemand, der sehr viel Geld – gerade an diesen Stellen – investiert, möchte wissen, wie unsere Stadt in der Zukunft aussehen könnte.
  • Wir müssen die Entwicklung unserer Stadt gemeinsam mit Politik und Verwaltung jetzt aktiver gestalten: Neue Gebäude fallen nicht vom Himmel… .
  • In die Gestaltung unserer Stadt müssen wir weiter investieren (z. B. in die eine oder andere Idee der Visionäre?). Je besser wir darin sind, desto mehr Euro werden einem Euro öffentlicher Investitionen folgen.

Zur Entwicklung unserer Innenstadt gehören dabei auch Themen wie Parkflächen, die ÖPNV-Anbindung (Mobilität insgesamt), die Möglichkeiten des anstehenden Stadtumbaus, das Einzelhandelskonzept, die Entwicklung der einzelnen Stadtteile und die Ordnung, Sauberkeit sowie Sicherheit in unserer Stadt.

Wie schaffen wir es gemeinsam, die Stadtentwicklung strategisch zu gestalten?

Interessanter Weise hatten wir im vergangenen Jahr eine ähnliche Herausforderung bezogen auf unseren Weg zur „Global Nachhaltigen Kommune“. Gemeinsam mit vielen tollen Menschen – u. a. aus Umweltverbänden, aus der Verwaltung, der Politik, den Kirchen und Vertretern weiterer Interessengruppen – haben wir in mehreren Treffen der „Steuerungsgruppe“ einen Roten Faden erarbeitet, um zu konkreten Zielen und Plänen zu kommen. Es ist dabei fantastisch, sich auszutauschen und die Möglichkeit zu haben, dass jede(r) seine Ideen mit einbringt. Viele neue Aspekte und Sichtweisen sind dadurch auf den Tisch gekommen. Vor allem ist es aber eine „echte Bürgerbeteiligung“, die sich auf vielen Schultern verteilt.

Dieselbe Vorgehensweise bietet sich gemeinsam mit Einzelhändlern, dem Lüdenscheider Stadtmarketing, Immobilienbesitzern, Interessierten, externen Fachleuten und den Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung auch beim Thema „Strategische Stadtentwicklung“ an.

Gehen wir diesen Weg gemeinsam, dann werden wir bereits im kommenden Jahr wissen, wie unsere Stadt in fünf Jahren aussehen könnte! So werden wir auch schnell Menschen gewinnen, die sehen, dass sich etwas bewegt, weil uns unsere Stadt am Herzen liegt.

Das P&C-Gebäude kann in fünf Jahren das Tor zu einer belebten, modernen Wilhelmstraße sein, wenn wir Lüdenscheid jetzt besser machen… .

Es ist unsere Stadt. Deswegen sollten wir gemeinsam darüber reden und bestimmen, wie sie in der Zukunft aussehen soll!

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JETZT wirksame Maßnahmen ergreifen

Die Corona-Krise hinterlässt soziale, wirtschaftliche und finanzielle Spuren.

Die Auswirkungen spüren wir zunehmend:

  • viele heimische Betriebe befinden sich in der Kurzarbeit.
  • viele Arbeitnehmer*innen, Freiberufler und Unternehmen haben existenzielle Sorgen.
  • der lokale Einzelhandel ist nachhaltig geschwächt.
  • für die Gastronomie ist die Perspektive nicht rosig
  • die Belastung durch Grundsteuern, Gewerbesteuern und KiTa-Gebühren ist dabei in Lüdenscheid unverändert hoch.
  • die Kinderbetreuung bis zu den Sommerferien und in den Sommerferien ist ungewiss.
  • bei unseren Kulturschaffenden und Veranstaltungsunternehmen ist in vielen Fällen die Existenzgrundlage für Konzerte, Auftritte, Veranstaltungen etc. weggebrochen.
Wie wirken sich die aktuellen Einschränkungen auf den Einzelhandel und die Gastronomie aus? JETZT ist der richtige Zeitpunkt, um mögliche Folgen abzumildern.

Aus unserer Sicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um gemeinsam die nächsten Schritte vorzubereiten. Ziel und Absicht ist dabei, gemeinsam und in Übereinstimmung die Corona-Folgen durch entschlossene Maßnahmen abzumildern. Hierzu haben wir eine interfraktionelle Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Verwaltungsspitze vorgeschlagen; als Diskussionsgrundlage haben wir unsere Ideen in Form konkreter Anträge zur Entscheidung eingebracht.

Im Wesentlichen sind wir an einer sachlichen Lösung und professionellen Herangehensweise interessiert. Deshalb haben wir angeregt, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die – neben Politikern aus der Ratsfraktionen – vor allem aus Fachleuten besteht (Vertreter von Gewerkschaften, Arbeitgebern, Bildungseinrichtungen, Gastronomie, Einzelhandel, soziale Einrichtungen, …).

Es wird interessant, welche Punkte Realität werden… .

Jetzt ist es an der Zeit, gemeinsam und entschlossen zu handeln!

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